Internationale Projekte

RIOTE 3

RIOTE 3 (Rural Inclusive Outdoor Theatre Education) ist die dritte Auflage des europäischen ERASMUS PLUS Projekts der inklusiven Erwachsenenbildung, durch Freilichttheater, Körpertheater und weiteren Bildungsmethoden im ländlichen Raum.

12 Organisationen (Theater, Kulturbüros, gemeinnützige Kulturvereine etc.) aus 7 europäischen Ländern arbeiten zusammen um in den jeweiligen lokalen Gemeinschaften Workshops zur Theater-Erwachsenenbildung anzubieten, anhand derer verschiedene „intellektuelle Outputs“ generiert werden, wie z.B. ein Handbuch zur partizipativen Theaterarbeit im ländlichen Raum.

Women Performing Europe – The Magdalena Project Across Borders

Women Performing Europe – Das Magdalena-Projekt Across Borders ist eine europäische Erasmus+-Partnerschaft, an der vier Organisationen beteiligt sind: Protagon – Freunde und Förderer Freier Theateraktion aus Deutschland, Teatro Nucleo aus Italien, Stowarzyszenie Grupa Artystyczna Teraz Poliz aus Polen und Nordisk Teaterlaboratorium aus Dänemark, die über vielfältige Erfahrungen in der politischen Erwachsenenbildung verfügen und sich für die Stärkung von benachteiligten Gruppen einsetzen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projekts durchlaufen ein während des Projektes geschaffenes Programm zum Aufbau von Kapazitäten, um neue Wege des Selbstausdrucks (Lernende) und Methoden zur Förderung der aktiven Bürgerschaft (Ausbilderinnen und Ausbilder) zu trainieren, Arbeit mit Theater, Rollen- und Situationsspielen, Diskussionsveranstaltungen mit (lokalen) Politikern, Weltcafé, dekolonialer kultureller Tanz, kreatives Schreiben und vieles mehr.

Die Aktivitäten finden im Rahmen von kulturellen Veranstaltungen, Festivals oder Treffen statt. Frauen haben die Verantwortung, neue Wege des Seins in der Welt vorzuschlagen, die auf Meinungsvielfalt, Kultur und staatsbürgerlicher Bildung basieren. Das Projekt zielt darauf ab, Frauen zu ermutigen, sich angesichts von sozialen Konflikten, extremistischem Nationalismus, Pandemien, Diskriminierung, Rassismus usw. zu positionieren.

Rahmen des Projekts werden vier transnationale Treffen und Ausbildungsaktivitäten organisiert sowie Forschung, Diskussionen und Dokumentationen mit Aussagen von eingeladenen Künstlerinnen und Künstlern des Magdalena-Projektnetzwerks durchgeführt, die von der intersektionellen feministischen Perspektive geleitet werden, die darauf abzielt, in die Frage zu investieren, wie Aspekte der sozialen und politischen Identität (Geschlecht, Rasse, Klasse, Sexualität, Fähigkeiten usw.) miteinander kombiniert werden können, um spezifische Formen der Diskriminierung zu schaffen.