Darstellende Künste

… sind Produzent*innen, Kritiker*innen, Vermittler*innen gesellschaftlicher Werte. Gleichermaßen sind sie diskursive Plattform für Auseinandersetzungen mit den wichtigen politischen und sozialen Fragen unserer Zeit. Dabei vermag das Performative Element seit jeher die Reflexion von Sinn & Unsinn auf vielschichtigere Weise zu behandeln als es das bloß gesprochene Wort je könnte. Aktuelle Themen, politische Diskurse in die Kunst zu tragen und dort zu konfrontieren, wahrhaftig zu berühren, Teilhabe und Teilsein spürbar zu machen, sehen wir als unsere Aufgabe. Dialog und Kommunikation ist mehr als das Verwenden von Wörtern. Das Performative befähigt zu diverser Vielfalt, zu Eigenständigkeit und gesellschaftlicher Verantwortung.

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17 Tage Utopie

Die Sommerwerft – das internationale Theaterfestival am Fluss kommt auch in diesem Jahr zurück ans Mainufer. Siebzehn Tage lang verwandelt sich die Weseler Werft in einen Kulturfreiraum voller Theater, Tanz, Musik und Performance.
Mit dem diesjährigen Thema „Human Rights -Geschichten über das Mögliche“ laden wir ein sich mit der politischen Gegenwart zu beschäftigen – und gemeinsam den Blick in die Zukunft zu wagen.

Was bedeutet Utopie heute? Wie lässt sich dieser Begriff füllen angesichts der Zerstörung, die unsere Lebensweise in die Welt und in unser Miteinander bringt? Eines sind wir uns sicher: Wir brauchen Räume, in denen wir zusammenkommen, und trotz allem den Blick in die Zukunft wagen können. Dieser Raum entsteht – wenn wir uns auf dem Theaterplatz treffen, im Beduinenzelt den Klängen lauschen, in Workshops in Bewegung sind. Siebzehn Tage wird das Unmögliche denkbar.

www.sommerwerft.de

Kultursommer “Geschichten über das Mögliche”

Auch dieses Jahr nutzt protagon – international performing arts den Sommer, um Theater zu den Menschen zu bringen, direkt auf die Straßen und Plätze sowie in den ländlichen Raum Hessens – niedrigschwellig zugänglich für alle. Im Rahmen des Kultursommers „Human Rights – Geschichten über das Mögliche“ präsentiert protagon mit Partnerinstitutionen aus den jeweiligen Stadtteilen und Orten das Tanztheaterstück „Klima X“ von antagon theaterAKTion. Ganz ohne Worte, dafür mit neun Schauspieler*innen und Livemusik in Bandbesetzung spricht es Menschen aller Altersgruppen und Hintergründe an und wirft die Frage auf, wie wir in Zeiten von Krise, Krieg und Zusammenbruch gemeinsam leben und unsere Lebensräume gestalten wollen.
Dabei sucht „Klima X“ nach den Rissen im alles überziehenden Asphalt und den Stimmen von den Rändern. In eindringlichen Bildern vom Fallen, Aufstehen und Wachsen schaffen die Künstler*innen einen über Sprache hinausgehenden Austausch mit dem Publikum. Themen wie Klimakatastrophe und die Auswirkungen von Kolonialismus werden mit Bezügen zum Globalen Süden performativ dargestellt.

Gefördert wird die Auftrittsreihe vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Kulturpakets 3 des Landes Hessen in Projektträgerschaft von DIEHL+RITTER.

Gefördert
und unterstützt von

Gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm
NEUSTART KULTUR, [Hilfsprogramm DIS-TANZEN/ tanz:digital/ DIS-TANZ-START] des Dachverband
Tanz Deutschland.